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Das Reh

Früher hat meine Mutter mir zum Einschlafen oft Christian Morgensterns Gedicht „Rehleins Nachtgebet“ aufgesagt: „Es falten die kleinen Zehlein die Rehlein“. Im Mai dieses Jahres bin ich mit verschiedenen Rehkennerinnen und Kennern durch Wald und Flur gestreift, um das Wesen dieses schönen Tiers zu ergründen. Die RadioWissen-Sendung steht als podcast im Netz:

Das Reh

Der Pressetext:

Das Reh – scheuer Waldbewohner im Kreuzfeuer
Autorin: Christiane Seiler / Regie: Christiane Klenz
Rehe sind für viele niedliche Sympathieträger, andere sehen in ihnen lästige Waldschädlinge. Immer wieder entbrennt um den scheuen Wiederkäuer ein ideologisch aufgeheizter, in aller Öffentlichkeit ausgetragener Streit um das Für und Wider von mehr oder weniger Jagd auf die Rehe. Deshalb ist es angebracht, einmal gewissermaßen hinter die Kulissen zu schauen: Was für ein Tier ist das Reh eigentlich? Denn eins steht fest: Dafür, dass es manche Menschen stört, kann es ja nichts. Rehforscher, Doktorandinnen und bayrische Traditionsjäger berichten von dem Tier, das dem einen willkommene Jagdbeute, dem anderen ein faszinierendes Forschungsobjekt ist. Wie besiedelt das Reh unsere Kulturlandschaft, aus der es nicht mehr wegzudenken ist? Kann man Rehe überhaupt zählen, um eine angemessene Abschussquote festzulegen? Wie gestaltet sich die Beziehung zwischen Kitz und Geiß? Und was passiert, wenn wieder ein echtes Raubtier wie der Luchs durch den Lebensraum der Rehe streift?

Unter dem Schnee

Unter dem Schnee ist auch bei Kälte einiges los — Tiere schlafen, ruhen, verstecken sich, suchen nach Wärme und Schutz. Hier in Berlin und Brandenburg wird Schnee im Winter immer seltener, auch in anderen Weltregionen, sogar in der Arktis — der Grund ist bekannt. Mein RadioWissen Feature wirft einen genaueren Blick auf die Welt unter der weißen Decke

Unter dem Schnee. Wie Tiere über den Winter kommen

Insekten der Wiese

Die Wiese aus Insektensicht ist eine wundersame Welt mit Riesenpflanzen, Schluchten, geheimen Gängen und bunten, wohlriechenden Verlockungen. Wo Menschen eine zweidimensionale, grüne, im besten Fall buntgesprenkelte Fläche wahrnehmen und sich vor Krabbeltieren mit Picknickdecken schützen, zeigt sich den Insekten ein vielfältiger dreidimensionaler Lebensraum. 

Insekten

Der Zitronenfalter ist im grünen Gras gut getarnt

Tiere des Waldes

Ein Wald ohne Tiere ist ein Ding der Unmöglichkeit. Wie vielfältig Pflanzen und Tiere zusammenhängen und wer von wem profitiert erforscht mein neues RadioWissen Feature:

Tierische Waldpfleger

Ein solcher alter Baum im Wald ist eine Wohnung für viele Tiere: Spechte, Eulen, Schellenten, Waschbären und allerlei Insekten.

Schwalben

Bei RadioWissen, der täglichen Wissenschaftssendung auf Bayern2, steht als podcast ein neues Kurzfeature von mir, das mir eine Herzensangelegenheit war. Schwalben haben mich meine ganze Kindheit über als Sommergäste an unserem Haus in der Eifel begleitet. Eines Sommers blieben sie aus und kamen nie wieder. Was aus ihnen geworden ist? Wir sollten es nie herausfinden. In dem Feature spreche ich mit vielen Expertinnen und Schwalbenfreunden über die faszinierenden kleinen Vögel und ihre Schwierigkeiten, in der heutigen industriellen Agrarlandschaft zu überleben:

Schwalben